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1.   23. Juni 2009, 20 uhr, Neue Uni Hörsaal 4a -

Filmvorführung und Diskussion  “Klima der Hoffnung”

Angesichts der drohenden Klimakatastrophe wirbt die Atomindustrie immer wieder für eine Renaissance der Atomkraft. Scott Ludlam und die Anti-Nuclear Alliance of Western Australia haben einen 30-minütigen animierten Dokumentarfilm produziert, der kurz und prägnant die wichtigsten wissenschaftlichen Hintergründe des Klimawandels und der Atomkraft vermittelt und anschaulich erklärt, weshalb Atomenergie mit seiner katastrophenreichen Geschichte niemals eine Lösung für die globale Erwärmung der Erde sein kann.

2.   30. Juni 2009, 20 uhr, Neue Uni Hörsaal 4a – Vortrag  “Urantransporte durch Europa”

Es referiert Matthias Eickhoff von der SofA Münster

In seinem Vortrag wird Matthias Eickhoff auf die Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau eingehen, welche das leicht spaltbare Uranisotop U-235 in den für die Kernkraftwerkbetreibung nötigen Uranpalets auf einen kritischen Anteil von 2-4% erhöht. Dabei fallen eine Menge radioaktiver Abfälle an,  die gleichfalls für Mensch und Natur von höchster Gefahr sind und sorgsam entsorgt werden müssen. Die Betreibergesellschaft Urenco der UAA Gronau lässt hierfür Atommülltransporte nach Russland ausführen, ganz nach dem  Motto “Aus den Augen, aus der Welt”, wo sie dann in Fässern unter freiem Himmel auf ihre Bestimmung warten. Desweiteren finden Transporte in die südfranzösiche Uranfabrik in Pierrelatte statt, von der die Urenco das Uran zur Anreicherung bezieht.

Der Referent wird auf die vielen ungeklärten Probleme dieses Kreislaufes eingehen und deren Bedeutung für einen wahren Atomausstieg erläutern.

3.   4. Juli 2009, 13.30 uhr, AKW Neckarwestheim – Kundgebung und Demo

Hierzu gibt es eine Busverbindung: Abfahrt 12 Uhr am Hauptbahnhof Heidelberg

Anmeldung unter: aktion @gruene-heidelberg.de, es wird ein Unkostenbeitrag von 10€ erhoben

Die Veranstaltung wird um 13.30 uhr mit einer Auftaktkundgebung am Bahnhof Kirchheim/Neckarwestheim beginnen. Hauptkundgebung dann vor dem Atomkraftwerk Neckarwestheim.

Mehr als 30 KlimaschützerInnen hatten im letzten Sommer die Baustelle des geplanten Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg besetzt. Im Rahmen eines Klimacamps hissten sie auf einem Kran das Banner „Stromkonzerne enteignen!“, was bundesweit für Aufsehen sorgte. Nun versucht Vattenfall, die KlimaschützerInnen für ihre Aktion zivilen Ungehorsams zur Kasse zu bitten – und baut täglich weiter an seinem Klima-Killer.

Unter www.ausgekohlt.net jetzt mitmachen und eine Protestmail verschicken!

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