Die gängige Umwandlung von Energierohstoffen in Energie bringt Schadstoffe mit sich, die die Biosphäre nicht mehr lange aushält. Allein die aktuell bekannten Vorkommen von Öl, Gas und Kohle dürften nicht mehr verbrannt werden, so der Vorsitzende des Weltrates für Erneurbare Energien, Dr. Hermann Scheer. Das heutige bekannte Energiesystem produziere Abhängigkeiten existentieller Art. Die immer weniger werdende und immer mehr wachsenden Energiekonzerne bringen ganze Regierungen in ihre Abhängigkeit, was Staats- und Demokratie-gefährdend sei.
Nach heutigen Schätzungen könnten jedoch ein Drittel des heutigen Weltstrombedarfs aus dem Meer gewonnen werden. 85% der Sonnenenergie, die auf die Erde trifft, wird vom Ozean aufgenommen. Das ist 10.000 mal mehr, als die Menscheit braucht. Verschiedene Techniken sind möglich:
- Seaflow: In Großbritannien steht die erste europäische Testanlage, die Energie aus Meeresströmungen gewinnt. Die Gezeiten treiben dabei einen Flügel an, der an einen Motor angeschlossen ist. Die Funktion ist die einem Windrad sehr ähnlich; auch der Energiegewinn ist vergleichbar. Da Wasser jedoch eine höhere Dichte als Luft hat, wird eine wesentlich kleinere Flügelspannweite für ein gleiches Ergebnis benötigt. Es sind nicht sehr viele Standorte auf der Welt für diese Art von Energiegwinnung geeignet, deshalb lassen sich maximal 10% der Eneergie aus dem Meer auf diese Weise gewinnen. Der Rotator sei keine Gefahr für Fische oder Meeressäuger, so Jochen Bard, der am Institut für Solare Energieversorungstechnik arbeitet.
- Gezeitenkraftwerk: In der Bretagne ist seit 40 Jahren ein Gezeitenkraftwerk in Betrieb, das ähnlich wie ein Wasserkraftwerk mit Staubecken funktioniert. Das Drehen der Rotoren kann zusammen über 240 MW Strom produzieren, was in etwa der Leistung eines Kohlekraftwerkes entspricht. Das ist vergleichbar mit dem Verbrauch einer 30.000-Einwohner-Stadt. Es könnten so ca. 100 Millionen Liter Öl, und dadurch jährlich 100.000de Tonnen CO2 eingespart werden. Die Stromquelle ist so sicher und beständig, wie sich der Mond um die Erde dreht. Weltweit wäre so ein Kraftwerk an etwa 100 Standorten möglich. Doch Kritiker sehen die Umweltverträglichkeit skeptisch: Es wurden bereits Sedimenteinlagerungen hinter den Staudämmen beobachtet, und auch ungewöhnliche Zu- und Abwanderungen verschiedener Arten. Wir müssen abwägen, was wir noch bereit sind in Kauf zu nehmen, bei der einen Technologie gegenüber der einer anderen, und versuchen, in der Summe die geringsten Auswirkungen zu erzeugen, um den Strombedarf decken zu können, so Jochen Bard.
- OTEC (Ocean thermal energy conversion): Japan forscht im subtropischen Süden an einer sehr vielversprechenden Technik, der OTEC. Hier wird die Meereswärme genutzt und in Energie umgewandelt. Warmes Oberflächenwasser bringt Ammoniak zum Kochen, der ausströmende Ammoniakdpf treibt Turbinen an, welche Strom erzeugen, mit kaltem Wasser wird der Dampf wieder kondensiert. Dazu werden mehrere Millionen Liter Meerwasser pro Tag aus den Tiefen an die Oberfläche gepumpt. So bringt eine OPEC-Anlage nicht nur Energie, sondern auch wertvolles Tiefseewasser, was in Fischfarmen benötigt wird, aber auch zu Trinkasser weiterverarbeitet werden kann. So rentiert sich eine solche Anlage erst richtig. Vor allem in Gebieten mit sehr warmem Oberflächenwasser, ist diese Art von Energiegewinnung sehr effektiv. Gespeichert und transportiert kann die Energie in Form von Wasserstoff-Granula werden, die durch aus dem anfallenden destillierten Wasser und Strom produziert werden. In einer Brennstoffzelle wird aus den Granula wieder Energie erzeugt. Zwischen 18 und 24 Monaten dauert es, eine OTEC-Plattform zu planen und zu bauen. Nell Anthony Sims, ein Fischzüchter, ist froh, eine OTEC-Anlage in der Nähe zu haben: „Weltweite Zunahme an OTEC-Anlagen bedeut Wachstum im Bereich der Aquakulturen, und das ist gut für den Planeten. Es gibt Berichte, nachdem der weltweite Fischbestand bis 2048 verschwunden sein soll. Wir müssen daher anfangen, und von Fischen aus Fischzuchten zu ernähren… OTEC-Anlagen liefern uns dafür Energie und Wasser.“ Auch Samir Mutair, vom Institut der Ozean Energie, hofft auf OTEC: „In den ostasiatischen Ländern ist das Know-How noch nicht ausgereift, um Trinkwasser effizient aufzubereiten. Folglich ist ein Liter Wasser teurer als ein Liter Benzin.“ Doch Kritik gibt es auch hier, da Kleinstlebewesen mit dem Wasser aus Tiefen heraufgepumpt oder von der Oberfläche nach unten genommen werden. Die ökologischen Konsequenzen sind bisher nicht vorraussehbar.
Fast alle Techniken wurden schon vorher erforscht, bis sich herausstellte, das sich das wegen der ökologischen Verhältnisse nicht rentiere, und es wurde weiter Öl benutzt. Erst jetzt, wo Klimawandel und der Öl-Preis Druck machen, besteht erneutes Interesse.
Gezeitenkraftwerke, OTEC oder Seaflow alleine kann den Strombedarf der Menschheit nicht decken. Es besteht Bedarf an wechselseitiger Ergänzung der Erneuerbaren Energien, um die erforderliche Stabilität eines großen Energienetzwerkes zu gewährleisten. Technische Kreativität ist gefragt. Auf den Kontinenten sind Solar- und Bioenergie oder Wind- und Wasserkraft nicht zu vergessen.
Vor allem auf OTEC wird gebaut, da die Plattformen, die mitten im Meer liegen, dem Land gehören, aus dem die Betreiber kommen. So kann jedes Land der Welt von der Stromquelle Meer profitieren. Alle Südseeinseln zum Beispiel haben Sonne, Wind und Meer im Überfluss, und sie sind trotzdem noch vom Öl abhängig. Die zuständigen Gouverneure müssen erst von der wirtschaftlichkeit der Erneuerbaren Energien überzeugt werden.
Die neue Energie hat soziale, politische und Umwelt-Auswirkungen und ich hoffe, dass es der Welt frieden bringt, so Alfred Yee, ein Ingenieur, der an der Planung von OTEC-Plattformen beteiligt ist.
Quelle: Film auf Arte, 21.05.07, 21.45 Uhr: Stromquelle Meer von Johannes Bünger und Carl-A. Fechner
Ernst Wenzel
Adalbert-Stifter-Str. 22
94137 Bayerbach den, 27.10.2008
Tel: 08532 924296
http://www.ee.wenzel@deg.net
Sehr geehrte Damen und Herren
Betreff : Seaflow Anlagen
Man ist dabei mit Seaflow Anlagen (Wasserrotoren) die Kräfte der Gezeiten für die Stromgewinnung zu nutzen.
Die Angriffsfläche der Wasserrotoren sind klein und es ist eine hohe Anzahl notwendig um den
Bedarf in der Zukunft zu decken.
Meine Antwort darauf ist:
Es lassen sich spielend leicht senkrechte – schwimmende Trennplatten oder ausrollbare Trennmatten bauen mit entsprechender Meerestiefe ca. 20 – 50m und Breite ca. 300m.
Und dies in mehreren Segmente versetzt zu platzieren.
Bei einer Angriffsfläche von ca. 50 000m² ließen sich gewaltige Kräfte einfangen.
Die Trennplatten/Matten steht quer zur Strömung, werden von der Gezeitenströmung erfasst und je nach Strömungsgeschwindigkeit schwimmend verschoben.
Bei 2m / Sek sind das 7,2Km / Std.
Die Kräfte werden mit Zugseile aufgefangen. Ähnlich einer Bergseilbahn nur liegt diese waagerecht im Meer und auf den Umkehrrollen der Stationen befinden sich die Generatoren.
Bei den versuch diese Trennplatte zu Stoppen würden gewaltige Kräfte auftreten.
Je nach Größe, Angriffsfläche und Strömung kann die Zugkraft mehrere Tausend oder Zehntausend Tonnen betragen.
Es ist ein Weg damit Strom zu erzeugen.
Die Idee und Bau einer Trennplatten / Matten und die Wirkung der auftretenden Kräfte wäre zu überprüfen.
Sie lässt sich im kleinen Maasstab prüfen und auf Großanlagen umrechnen.
Es gibt in den Meeren genügend Stellen wo sich diese Anlage verwirklichen lassen.
Was nun Wirtschaftlicher ist 100 Seaflow Anlagen oder meine Innovation muss sich zeigen.
Auf große Transportschiffe lassen sich zusammenklappbare oder aufgerollte Matten mit einer entsprechender Bauweise transportieren, und auch Positionskorrekturen bei Strömungsumkehr durchführen.
Der Vorteil dieser Anlage: 100-1000 mal größere Angriffsfläche wie bei Wasserrotoren.
Einsetzbar bei niedrigen Strömungsgeschwindigkeit.
Nur zwei auseinanderliegende Stationen 30 – 45Km,
verbunden mit Transportseilen. An diese werden die Trennplatten oder Matten beliebig eingehackt.
Nachteil der Anlage: bei ungleichen Vor und Rückströmungen der Gezeiten wird eine Positionskorrekturen bei Strömungsumkehr notwendig.
Ich würde mich freuen, wenn sie mir Ihren Eindruck und Meinung dies bezüglich schreiben.
Ich bedanke mich im voraus für ihre
Infodaten.
Mit freundlichen Grüßen
Ernst Wenzel
Ernst Wenzel
Tel: 08532 924296
ernst.wenzel@deg.net
Sehr geehrte Damen und Herren
Betreff : Seaflow Anlagen
Die Technik ist interessant, die daraus erzielten Energiemengen zu klein.
Um den Strombedarf der Zukunft zu decken ist die Angriffsfläche der Wasserrotoren zu klein, und es ist eine große Anzahl notwendig.
Die Anlagenart, Menge, Fundamente und Ständern für die Rotoren ist aufwendig und machen sie unwirtschaftlich.
Und warum nur 20 – 50 Quadratmeter nutzen wenn man 10 000 bis 100 000 u. mehr Quadratmeter Angriffsfläche nutzen kann.
Der Grund dieses Schreiben ist.
Es lassen sich spielend leicht senkrechte – schwimmende Trennplatten oder einrollbare Trennmatten bauen. Gewichtsneutral in entsprechender Meerestiefe ca. 20 – 50m und Breite ca. 300m.
Und dies in mehreren Segmente versetzt oder mit entsprechendem Abstand hintereinander zu platzieren.
Sehen sie sich einen Gleitschirmspringer an, nur das dieser Schirm im Wasser liegend von der Strömung mitgenommen wirt.
Bei einer Angriffsfläche von ca. 10 000 – 100 000m² ließen sich gewaltige Kräfte einfangen.
Die Trennplatten/Matten werden von der Gezeitenströmung erfasst und je nach Strömungsgeschwindigkeit schwimmend verschoben.
Bei 2m / Sek sind das 7,2Km / Std.
Bei dem Versuch diese / Matten zu Stoppen würden gewaltige Kräfte auftreten.
Je nach Größe, Angriffsfläche und Strömung kann die Zugkraft mehrere Tausende oder Zehntausende Tonnen betragen.
Die Kraft wird mit Zugseile aufgefangen ähnlich einer Bergseilbahn. Die Stationen liegen jedoch waagerecht im Meer und auf den Umkehrrollen der Stationen befinden sich die Generatoren.
Die auftretenden Kräfte dieser Trennplatten / Matten wäre zu prüfen.
Sie lässt sich im kleinen Maasstab prüfen und auf Großanlagen umrechnen.
Die Wirtschaftlichkeit 100 Seaflow- Anlagen oder die größere Flächenkraftnutzung muss sich zeigen.
Die einrollbaren Platten / Matten lassen sich mit eigenem Schwimmer leicht Transportieren,
und Positionskorrekturen bei Strömungsumkehr durchführen.
Der Vorteil dieser Anlage:
1000 – 10 000 mal größere Angriffsfläche und nutzbare .
Keine Rotierende Teile wie bei Wasserrotoren.
Einsetzbar bei niedrigen Strömungsgeschwindigkeit.
Nur zwei auseinanderliegende Stationen ca. 40 – 50Km,
die am Meeresboden verankert sind und
verbunden mit Transportseilen.
An diese werden die Trennplatten / Matten beliebig eingehackt.
Nachteil der Anlage: bei ungleichen Vor und Rückströmungen der Gezeiten ist eine Positionskorrekturen bei Strömungsumkehr notwendig.
Ich würde mich freuen, wenn sie mir Ihren Eindruck und Meinung dies bezüglich schreiben.
Ich bedanke mich im voraus für ihre
Infodaten.
Mit freundlichen Grüßen
Ernst Wenzel
Wer kann zu meinen Bedenken was sagen?
Wenn durch OTEC enorme Mengen kaltes Wasser aus der Tiefe gesaugt werden, dann rückt wärmeres Wasser nach.
Kann dann sein, dass dadurch allmählich das Methaneis hochkommt? Methan ist für das Klima 20 Mal schädlicher als CO2.
Unsere Vorschläge für Energiegewinnung aus dem Meer finden Sie unter http://www.klarwasserhydraulik.eu ,
den entsprechenden Seiteninhalt unter:
http://www.klarwasserhydraulik.eu/erneuerbare-energie.html
oder auch unter:
http://www.starfort.it
Danke für die Aufmerksamkeit und grüße
Paul Stubenruss
haben nun eine Antwort vom Wuppertal Institut erhalten.
Diese Gefahr besteht.
Grüße
Paul Stubenruss