Die Klima-Aktions-Gruppe Heidelberg hat sich zum Ziel gesetzt, durch Aktionen und Informationen das Thema Klimawandel in die Öffentlichkeit zu tragen und dabei neben den akuten Auswirkungen auch die gesellschaftlichen Ursachen aufzuzeigen.
Bei Fragen oder Anregungen einfach mailen an: klimahd[at]yahoogroups.de
Es ist bereits heute ersichtlich, dass nicht etwa die Hauptemittenten der treibhauswirksamer Gase die Hautpfolgen des Klimawandels zu tragen haben, sondern dass Überschwemmungen, Versalzung des Trinkwassers sowie Dürren besonders Entwicklungsländer sowie in den Industriestaaten in erser Linie die sozial schwachen Schichten treffen. Eines der schockierendsten Beispiele hierfür war der Hilfe- und Wiederaufbauprozess im hurricane- zerstörten New Orleans. In den reichen „weißen“ Teilen der Stadt sind schon heute kaum mehr Zeichen der Verwüstung zu erkennen, während die armen Viertel bis heute nicht zu normalem, menschenwürdigen Leben zurückgefunden haben. Diese Form von Ausgrenzung gilt in sozialer und wirtschaftlicher wie auch in geographischer und ökologischer Hinsicht: Fehlten den meisten Menschen und Ländern außerhalb der reichen Industriestaaten des „Nordens“ bislang die Mittel, durch eine auf der Nutzung fossiler Energieträger basierende Wirtschaft zu Wohlstand zu gelangen, so fehlen ihnen nunmehr die Mittel, die Folgen des Klimawandels abzuwehren, sie zumindest abzuschwächen bzw. sich an diese anzupassen. Doch auch bei den Lösungen der Klimakrise werden Fragen der Gerechtigkeit zu wenig thematisiert: So ist eine Rückkehr der Atomindustrie unter der Betrachtung des gesamten Produktionszyklus höchst problematisch, da in den Gegenden des Uranabbaus die Menschen unter erheblichen Folgen radioaktiver Strahlung zu leiden haben.
Ernst Wenzel
den, 5.12.2008
Tel: 08532 924296
ernst.wenzel@deg.net
Sehr geehrte Damen und Herren
Betreff : Seaflow Anlagen
Man ist dabei mit Seaflow Anlagen (Wasserrotoren) die Kräfte der Gezeiten für die Stromgewinnung zu nutzen. Die Angriffsfläche der Wasserrotoren sind klein und es ist eine hohe Anzahl notwendig um den Strombedarf zu decken, dies macht die Anlagenart unwirtschaftlich.
Der Aufwand der Fundamente und Ständern für die Rotoren ist aufwendig und teuer.
Meine Antwort darauf ist:
Es lassen sich spielend leicht senkrechte – schwimmende Trennplatten oder ausrollbare Trennmatten bauen mit entsprechender Meerestiefe ca. 20 – 50m und Breite ca. 300m.
Und dies in mehreren Segmente versetzt oder mit entsprechendem Abstand hintereinander zu platzieren.
Bei einer Angriffsfläche von ca. 50 000m² ließen sich gewaltige Kräfte einfangen wie bei einem Segel.
Die Trennplatten/Matten steht quer zur Strömung, werden von der Gezeitenströmung erfasst und je nach Strömungsgeschwindigkeit schwimmend verschoben.
Bei 2m / Sek sind das 7,2Km / Std.
Bei dem Versuch diese Trennplatte oder Matten zu Stoppen würden gewaltige Kräfte auftreten.
Je nach Größe, Angriffsfläche und Strömung kann die Zugkraft mehrere Tausend oder Zehntausend Tonnen betragen.
Sie wird mit Zugseile aufgefangen. Ähnlich einer Bergseilbahn, liegt waagerecht im Meer und auf den Umkehrrollen der Stationen befinden sich die Generatoren.
Der Bau der Trennplatten / Matten und der auftretenden Kräfte wäre zu überprüfen.
Sie lässt sich im kleinen Maasstab prüfen und auf Großanlagen umrechnen.
Mit dieser Bauweise läst sich Gezeitenkraft in Strom umwandeln.
Die Wirtschaftlichkeit 100 Seaflow- Anlagen oder die größere Flächenkraftnutzung muss sich zeigen.
Die Einrollbahren Platten oder Matten lassen sich mit eigenem Schwimmer leicht Transportieren,
und Positionskorrekturen bei Strömungsumkehr durchführen.
Der Vorteil dieser Anlage:
100-1000 mal größere Angriffsfläche keine Rotierende Teile wie bei Wasserrotoren.
Einsetzbar bei niedrigen Strömungsgeschwindigkeit.
Nur zwei auseinanderliegende Stationen 40 – 50Km, die am Meeresboden verankert sind,
Verbunden mit Transportseilen.
An diese werden die Trennplatten oder Matten beliebig eingehackt.
Nachteil der Anlage: bei ungleichen Vor und Rückströmungen der Gezeiten wird eine Positionskorrekturen bei Strömungsumkehr notwendig.
Ich würde mich freuen, wenn sie mir Ihren Eindruck und Meinung dies bezüglich schreiben.
Ich bedanke mich im voraus für ihre
Infodaten.
Mit freundlichen Grüßen
Ernst Wenzel